Förderung

Jetzt umsteigen und bis zu
45% Bafa-Förderung sichern!

Noch nie war der Umstieg so güns­tig: Mit der neu­en Bafa-För­de­rung erhal­ten Sie vom Staat bis zu 45% auf Ihre neue Hei­zung. Jetzt umstei­gen und dau­er­haft CO2 und Ener­gie­kos­ten ein­spa­ren – Hei­zen Sie kli­ma­neu­tral und zukunftssicher.

Wärmepumpenförderung 2021

Mit der Bun­des­för­de­rung für effi­zi­en­te Gebäu­de (BEG), wel­che Pro­gram­me des BAFA und der KfW umfasst, wird die ener­ge­ti­sche Gebäu­de­för­de­rung des Bun­des neu auf­ge­setzt. Die bestehen­den Pro­gram­me zur För­de­rung von Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Erneu­er­ba­ren Ener­gien im Gebäu­de­be­reich wer­den dadurch ersetzt. Die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen haben wir für Sie hier zusammengefasst.

Seit die­sem Jahr haben sich die Rege­lun­gen für Wär­me­pum­pen in Wohn­ge­bäu­den mit der BEG geän­dert. Es wer­den nur noch Sanie­run­gen bezu­schusst. Für den Neu­bau bie­tet sich ein zins­güns­ti­ger KfW-Kre­dit an. Die För­der­sät­ze haben sich dadurch nicht geän­dert, jedoch teil­wei­se die Kon­di­tio­nen und die Struktur.

Die drei Säulen der BEG

  1. Bun­des­för­de­rung für effi­zi­en­te Gebäu­de – Wohn­ge­bäu­de (BEG WG)
  2. Bun­des­för­de­rung für effi­zi­en­te Gebäu­de – Nicht­wohn­ge­bäu­de (BEG NWG)
  3. Bun­des­för­de­rung für effi­zi­en­te Gebäu­de – Ein­zel­maß­nah­men (BEG EM)

BEG Einzelmaßnahme

Zuschuss beim Heizungstausch

Für Ein­zel­maß­nah­men in Bestands­ge­bäu­den gilt: Beim Tausch einer alten Heiz­an­la­ge gegen eine moder­ne Wär­me­pum­pe wer­den 35% der Anschaf­fungs­kos­ten vom BAFA bezu­schusst. Sie erhal­ten sogar 45 %, wenn es sich bei der alten Anla­ge um einen Ölhei­zungs­kes­sel han­delt. Wer bei der Sanie­rung eine geför­der­te Gebäu­de­en­er­gie­be­ra­tung mit einem indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­plan durch­füh­ren lässt, erhält wei­te­re 5 % Zuschuss. Dies gilt seit die­sem Jahr auch beim Ersatz aus­tausch­pflich­ti­ger Hei­zun­gen.

Gebäudesanierung

Ab Juni ändern sich die KfW-Programme

Im Zuge einer Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rung unter­stützt die KfW mit ver­schie­de­nen För­der­pro­gram­men. Dazu gehö­ren z.B. die Pro­gram­me 151 und 152 „Ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren“ für die ener­ge­ti­sche Sanie­rung von Wohn­ge­bäu­den, oder der Ergän­zungs­kre­dit aus dem Pro­gramm 167 „Ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren“. Die­ser bie­tet sich als zins­güns­ti­ges Dar­le­hen von bis zu 50.000 Euro pro Woh­nung für den Ein­bau einer Wär­me­pum­pe in ein bestehen­des Wohn­ge­bäu­de an. Ab dem 30. Juni 2021 kön­nen Sie bei der KfW eine Kre­dit­för­de­rung für die gesam­te Ein­zel­maß­nah­me bean­tra­gen. Für die BEG-Zuschuss- und Kre­dit­för­de­rung für Gesamt­sa­nie­run­gen, die soge­nann­te Effi­zi­enz­haus-För­de­rung, bleibt aus­schließ­lich die KfW zuständig.

Ab Juli 2021 wird das Effi­zi­enz­haus 40 für Sanie­run­gen mit einem Zuschuss von 45 % neu ein­ge­führt. Die För­der­stu­fe Effi­zi­enz­haus 115 ent­fällt. Erhal­ten blei­ben die Stu­fen Effi­zi­enz­haus 100, 85, 70 und 55. Geför­dert wer­den die­se mit zwi­schen 27,5 % und 40 % Tilgungszuschuss.

Beim Neubau

Wenden Sie sich an die KfW

Die KfW för­dert eben­falls noch bis 30. Juni 2021 den Neu­bau oder Erst­erwerb eines KfW-Effi­zi­enz­hau­ses 55, 40 oder 40 Plus mit dem Pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zi­ent Bau­en 153. Dabei ist je nach Effi­zi­enz­haus­stan­dard ist ein Til­gungs­zu­schuss von bis zu 25 % des Kre­dit­be­trags mög­lich. Einen Antrag auf die neu­en För­der­kre­di­te und Zuschüs­se kön­nen Sie ab dem 1. Juli 2021 bei der BEG stellen.

Erhalte ich Fördermittel?

Ob Sie För­der­mit­tel für den Aus­tausch der Ölhei­zung erhal­ten, hängt von der Art der Hei­zung ab. Die Aus­tausch­pflicht der EnEV greift bei Öl- oder Gas­kes­seln, die min­des­tens 30 Jah­re alt sind. Bestands­schutz haben nur Eigen­tü­mer, die ein Ein- oder Zwei­fa­mi­li­en­haus seit min­des­tens Febru­ar 2002 selbst bewoh­nen. Haben Sie das Haus nach Febru­ar 2002 geerbt oder gekauft, gilt die­se Aus­nah­me nicht. Sie müs­sen den Kes­sel aus­tau­schen und kön­nen dafür auch kei­ne BAFA-För­de­rung beantragen.

 

Die Aus­tausch­pflicht bezieht also im all­ge­mei­nen nicht auf Eigen­tü­mer eines Gebäu­des mit maxi­mal zwei Wohn­ein­hei­ten, wel­che bereits vor dem 01.02.2002 min­des­tens eine der Woh­nun­gen selbst bewohnen.

 

Wich­tig zu zusätz­lich zu wis­sen, dass sich die Aus­tausch­pflicht nicht auf Nie­der­tem­pe­ra­tur- oder Brenn­wert­hei­zun­gen bezieht. Bei ers­te­ren han­delt es sich laut EnEV um einen Wär­me­er­zeu­ger, “der kon­ti­nu­ier­lich mit einer Ein­tritts­tem­pe­ra­tur von 35 bis 40 Grad Cel­si­us betrie­ben wer­den kann und in dem es unter bestimm­ten Umstän­den zur Kon­den­sa­ti­on des in den Abga­sen ent­hal­te­nen Was­ser­damp­fes kom­men kann”.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf bafa.de oder auf waermepumpe.de