Bayrischer Staatspreis 2018

Der Terra-Booster

Der Ter­ra-Boos­ter ist welt­weit der ers­te Ener­gie­ma­na­ger, der intel­li­gent Luft- und Erd­wär­me ver­bin­det und so die­se zur höchs­ten Effi­zi­enz ver­hilft. Auf der inter­na­tio­na­len Hand­werks­mes­se in Mün­chen stell­ten sich elf Hand­werks­be­trie­be aus zehn Gewer­ken und neun Bun­des­län­dern in der Son­der­schau “INNOVATION GEWINNT” der Öffent­lich­keit vor. Im Gewerk Hei­zung und alter­na­ti­ve Ener­gie haben wir den Bay­ri­schen Staats­preis 2018 für das Rege­ne­ra­ti­ons­mo­dul  „Ter­ra-Boos­ter“ für her­vor­ra­gen­de inno­va­to­ri­sche Leis­tun­gen und beson­de­re gestal­te­ri­sche und tech­ni­sche Leis­tun­gen im Hand­werk erhal­ten. Der Preis ist mit über € 5.000.- dotiert und erfolgt aus Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie.

In Zusammenarbeit mit den Kooperations- und Forschungspartner:

 

ATF – Anwen­dungs­zen­trum für Tech­nik und For­schung mit Frank Sai­er | Tech­ni­scher Lei­ter

 

GEOPUNKT Bohr­tech­nik GmbH mit Sebas­tia­no Ragusa | Inha­ber

Wir machen Geothermie fast überall möglich und optimieren bestehende Anlagen

Ist das Grund­stücks­flä­che zu klein, die Behörd­li­che Auf­la­gen kaum umsetz­bar oder Ihre bestehen­de Wär­me­quel­le ist zu inef­fi­zi­ent oder teil­wei­se defekt?

Erd­ge­bun­de­ne Sys­te­me wie Tie­fen­son­den, Erd­wär­me­kör­be und Erd­kol­lek­to­ren lau­fen in der Regel als mono­va­lent Wär­me­quel­le für eine Sole-Was­ser­wär­me­pum­pe.

Sind die­se falsch aus­ge­legt oder gibt es vom Nut­zer ein neu­es Nut­zungs­pro­fil wie z.B. Aus­bau des Dach­bo­dens zu einer Woh­nung, so stößt die Wär­me­quel­le schnell auf Dau­er an ihre Gren­zen. Beim Aus­tausch einer in die Jah­re gekom­me­ne Wär­me­pum­pe, kön­nen neue moder­ne Wär­me­pum­pen mehr Heiz­leis­tung aus weni­ger Strom pro­du­zie­ren. Dazu benö­tigt sie mehr Ent­zugs­leis­tung aus der Wär­me­quel­le, wel­che dafür eigent­lich nicht aus­ge­legt ist.

Eine Rege­ne­ra­ti­on ist in der Regel im Bestand gar nicht oder nur unter erheb­li­chen Kos­ten und bau­li­chen Maß­nah­men mög­lich. Schä­den an der Wär­me­quel­le, Ver­min­de­rung der Ent­zugs­leis­tung und die damit ver­bun­de­ne Mini­mie­rung der Effi­zi­enz sind die Fol­ge. Bei Neu­an­la­gen sind zusätz­lich behörd­li­che Auf­la­gen und die Grund­stücks­grö­ßen für die Umset­zung von erd­ge­bun­de­nen Wär­me­quel­len zu beach­ten. Es sind schon vie­le Anla­gen dar­an geschei­tert und der Kun­de greift not­ge­drun­gen zur einer Luft/Wasserwärmepumpe.

Oft hören wir: “Bes­ser eine Luft/Wasserwärmepumpe, als fos­si­le Brenn­stof­fe für das Hei­zen zu ver­schwen­den. Auch wenn gegen­über eine Erd­wär­me­hei­zung Nach­tei­le vor­han­den sind!”

Falsch aus­ge­legt Wär­me­quel­len zei­gen oft erst nach Jah­ren fol­gen­de Sym­pto­me:

Bereits kurz nach Beginn der Heiz­pe­ri­ode ist die Sole­tem­pe­ra­tur zu tief

Rohr­lei­tun­gen der Son­den­an­la­ge immer Kel­ler ver­ei­sen (set­zen Reif an)

Die Heiz­kos­ten der Wär­me­pum­pe stei­gen jedes Jahr deut­lich an

Bei Erdkollektoren/Erdwärmekörben hebt und senkt sich die dar­über lie­gen­de Erde

Die Lösung

 

Mit dem Ter­ra-Boos­ter ist eine effi­zi­en­te Geo­ther­mie­an­la­ge sogar dort mög­lich, wo her­kömm­li­che Anla­gen schwie­rig oder gar nicht umzu­set­zen wären.

Ter­ra-Boos­ter wird hydrau­lisch ein­fach in Neu­an­la­gen oder in vor­han­de­ne Geo­ther­mie­an­la­gen ein­ge­plant. Im Neu­bau sind jetzt Erd­wär­me­hei­zun­gen mög­lich, die vor­her durch behörd­li­che Auf­la­gen (z.B. Tiefenbegrenzung/Abstand zum Nach­barn) nicht mög­lich waren. Bei Neu­an­la­gen kann die Anzahl der Bohr­me­ter oder Erd­kör­be erheb­lich redu­ziert wer­den, was die Umset­zung bei z.B. zu klei­nen Grund­stü­cken erst ermög­licht. Kos­ten kön­nen redu­ziert und bau­li­che Maß­nah­men mini­miert wer­den. Im Bestand vor­han­de­ner Erd­wär­me­hei­zun­gen ein­setz­bar, unab­hän­gig der ver­bau­ten Wär­me­pum­pe Her­stel­ler und gerä­te­un­ab­hän­gi­ger Ein­satz auch bei Neu­an­la­gen mög­lich. Im Bestand von Erd­son­den oder Erd­kör­be, die sich im Lau­fe der Zeit ver­schlech­tert haben, kön­nen die­se wie­der rege­ne­riert wer­den, was die Effi­zi­enz der Anla­ge erheb­lich stei­gert. Es kann damit ein Erd­son­den­feld als Kurz­zeit-Wär­me­en­er­gie­spei­cher genutzt wer­den. Anpas­sung der Rege­ne­ra­ti­on an die jewei­li­gen Heiz- und Nut­zer­pro­fils bei Alt­an­la­gen, was beson­ders wich­tig ist die­se indi­vi­du­ell anzu­pas­sen. Ein­setz­bar auch bei Gebäu­den, wo die Heiz- Kühl­last umge­kehrt ist und so eine „Über­wär­mung“ der Wär­me­quel­le (erd­ge­bun­den) mög­lich ist und die damit ver­bun­den behörd­li­chen Auflagen/Vorschriften eine Nutzung/Genehmigung aus­schließt

Das Ein­satz­ge­biet und Poten­zi­al des Terra-Booster´s ist rie­sig, da Ende 2017 erst­mals Euro­pa­weit über 1 Mio. Wär­me­pum­pen mon­tiert wur­den und somit in Euro­pa mehr als 10. Mio. Wär­me­pum­pen in Betrieb sind.